Cabinstory

Homestory: Zu Besuch im Mühlenbecker Land

In einem von Wald umgebenen Vorgarten im Mühlenbecker Land ist das Cabin One Minimal Haus eingezogen und wird nun als erweiterter Wohnraum genutzt. Wir waren live dabei, als das Haus über die typisch brandenburger Sandwege zum Haus transportiert und aufgestellt wurde. In einer kleinen Homestory nehmen wir euch mit in das Minimal Haus von Ilka und Tamás.


 

Bevor ihr aus Berlin weggezogen seid, habt ihr euren Besitz stark reduziert? Wie habt ihr das gemacht?

Das stimmt! Downsizing war monatelang ein großes Thema für uns. Wir haben unsere Sachen geschätzt mindestens halbiert. In einigen Bereichen (Keller, Kleiderschrank) denken wir sogar, dass es zwei Drittel der Dinge sind, derer wir uns entledigt haben.
Wir haben etwa sechs Monate vor dem Umzug angefangen, und uns Raum für Raum vorgearbeitet. Unsere große Tochter haben wir durch wöchentliche Challenges motiviert, sich von Dingen zu trennen. Jedesmal haben wir gemeinsam an einem Wochenendtag ausgemacht, dass jeder bis zum Abend fünf Dinge aussortiert und sich von Ihnen trennt. Das konnte über Ebay Kleinanzeigen sein, oder einfach durch Abstellen vor der Haustür. Der Wedding nimmt wirklich alles innerhalb von Minuten!

Von was konntet ihr euch besonders schwer trennen?

Das kann man gar nicht so genau sagen. Downsizing ist ein Prozess, bei dem man sich zuerst von den Dingen trennt, auf die man am ehesten verzichten kann. Dann gerät jedoch etwas in einem in Gang, während man bemerkt, wie befreiend es ist weniger zu besitzen. Am Ende kann man sich von Dingen trennen, die man anfänglich für unverzichtbar hielt. Bei Tamás war bei DJ-Equipment und Rennrädern Schluss.  Ilkas Fotoalben zu digitalisieren, um Platz zu sparen war auch nie eine Option. Downsizing zielt ja auch nicht darauf ab, um jeden Preis zu verzichten, sondern hilft dabei, herauszufinden, was man wirklich braucht und was nur unnütz belastet.

Welchen Stellenwert hat für euch das Zuhause in eurem Alltag?

Als Freiberufler und Schichtdienstler verbringen wir zu den unregelmäßigsten Zeiten Zeit zu Hause. Daher muss unser Zuhause sehr speziellen Anforderungen genügen und hat mit seiner Komplexität einen sehr hohen Rang bei uns. Die Cabin macht das schlussendlich erst in Perfektion möglich.

Das Cabin One dient für euch als erweiterter Wohnraum und hat in eurem Vorgarten seinen neuen Platz gefunden. Wie haben die Nachbarn reagiert?

Früher führten die Nachbarn ihren Besuch regelmäßig durch ihren schönen Garten. Die Gesten, die man häufig aus der Ferne wahrnehmen konnte deuteten immer auf die dort angelegten Besonderheiten. Mittlerweile bewegen sich die Führungen der Nachbarn immer relativ zielstrebig auf Höhe der Cabin. Eine Cabin verbindet. Man kommt schnell ins Gespräch mit jedem, der in Sichtweite kommt.

Wie würdet ihr das Gefühl beschreiben, als das Cabin One zum ersten Mal in eurem Garten stand?

Der erste Termin in einer Cabin in Berlin zeigte uns ganz klar, dass wir genau das wollen. Aber wir waren bis zuletzt etwas unsicher, ob sich die Cabin gut an unseren Bestandsbau und die Umgebung fügt. Als sie dann wirklich hier landete, waren und sind wir bis heute einfach nur geflasht.

Im bereits bestehenden Haupthaus verfolgt ihr eine sehr klare Designsprache. Welche Ideen hattet ihr für euer Cabin One im Interior?

Das wird sich auch in der Cabin fortsetzen. Ilka ist da absolut federführend. Tamás hat in Sachen Designsprache kein großes Talent. Wir mögen klare Linien und unaufgeregte Strukturen. Die Cabin passt im Design einfach perfekt zu dem, was wir bereits leben. Beim Einrichten, hatte Ilka immer den Hintergedanken, dass das Interieur nicht von der umgebenden Natur ablenken soll. Deshalb haben wir uns ganz bewusst für die Cabin entschieden.

Dieser Ausblick beruhigt, entschleunigt und aktiviert kreative Geister. Tagsüber kann man durch die großen Glasflächen bei jedem Wetter der Natur ganz nah sein

Wenn man bei euch aus der Cabin schaut, hat man fast das Gefühl, man stünde im Wald. Was macht dieser Ausblick mit euch?

Dieser Ausblick beruhigt, entschleunigt und aktiviert kreative Geister. Tagsüber kann man durch die großen Glasflächen bei jedem Wetter der Natur ganz nah sein und selbst nachts, wenn man den Mond durch das Dachfenster beobachten kann fühlt man sich als Teil der umgebenden Natur. Der Ausblick, den die Cabin bietet lässt die Lebensqualität wohl an jedem erdenklichen Ort ansteigen.

Zu guter letzt: Worauf freut ihr euch am meisten, wenn euer Cabin One erst einmal richtig eingeweiht wurde.

Im hektischen Lebensalltag endlich wieder einen angemessenen Rückzugsort zu haben, um zu chillen und zu arbeiten. Die Schiebetür zur Terrasse im Sommer öffnen zu können und dort zu entspannen. Die Cabin erweitert unser relativ kleines Haus endlich wieder um ein Wohnzimmer. Das hat uns lange gefehlt. Am meisten freuen wir uns aber auf die großartige Flexibilität, die die Cabin bietet. Wer weiß schon, welchen Zweck die Cabin in fünf oder zehn Jahren für uns hat. Sie macht die Zukunft auf jeden Fall spannend.